Systemische AufstellungenAufstellungen

Aufstellungen bewähren sich u.a. bei

  • Schwierigkeiten in der Familie oder in Paarbeziehungen
  • sexuellen Schwierigkeiten
  • Einsamkeit, Gefühlen der Ausgrenzung, Verlustängsten 
  • körperlichen, psychischen und sexuellen Gewalterfahrungen
  • (psychosomatischen) Erkrankungen
  • Depressionen und Ängsten
  • (drohendem) Burnout
  • Tinnitus
  • Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen im Familiensystem
  • Konflikten im Beruf
  • Mobbing
  • Fragen zur Karriereplanung
  • ausbleibendem Erfolg.

Offene Aufstellungstermine

Ich biete regelmäßig offene Aufstellungstermine an. Es besteht die Möglichkeit, ein Anliegen mittels einer Aufstellung zu bearbeiten und in der Rolle des Beobachters bzw. stellvertretenden Teilnehmerin die Methode kennenzulernen. Durch die sog. repräsentierende Wahrnehmung ist es dabei möglich, auch eigene Themen zu bearbeiten.

Die nächsten Aufstellungstermine finden Sie hier. Ich bitte um vorherige Anmeldung telefonisch oder per Mail.


Einzelaufstellungen

Darüber hinaus biete ich auch Einzelaufstellungen an, die auch für Paare und Familien geeignet sind.


Preise

Offener Aufstellungsabend

Anliegengeber: 60 Euro
Beobachter: 10 Euro



Ort

Die Aufstellungen finden in der Prinzregentenstraße 85, 10171 Berlin statt.



Tages- und Wochenendseminare

In regelmäßigen Abständen biete ich Tages- und Wochenendaufstellungsseminare an.

Für weitere Details rufen Sie mich bitte an.



HILFREICHE FRAGEN ZUR FORMULIERUNG DES AUFSTELLUNGSANLIEGENS:

  • Was ist eine für mein Thema typische Situation?
  • Gibt es Ausnahmesituationen, in denen das Problem nicht auftritt oder nicht aufgetreten ist? Worin liegt der Unterschied?
  • Gibt es Hindernisse, die dazu führen, dass das Problem bestehen bleibt?
  • Besteht ein Vorteil darin, wenn das Problem bestehen bleibt?
  • Was soll sich nach der Aufstellung in meinem Leben verändert haben?
  • Gibt es eine Person in meiner Familie, der ich ähnlicher oder unähnlicher werden, wenn mein Problem gelöst ist?



DAS AUFSTELLUNGSVERFAHREN

Die Wurzeln

Die Aufstellungsmethode hat ihre Wurzeln in der Skulpturarbeit von Virginia Satir. Im Laufe meiner mehr als 16 Jahre umfassenden Erfahrung mit Aufstellungen habe ich mich mit verschiedenen Vertretern/Schulen von Aufstellungen beschäftigt.

Meine Aufstellungsarbeit beruht auf dem lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz, die durch die Auseinandersetzung mit tiefenpsychologischen Bindungs- und Identifikationstheorien bereichert und vertieft wurde.

Mein Ansatz gründet auf Elementen der folgenden Schulen:

Die Ziele

Ich verfolge bei meiner Aufstellungsarbeit die folgenden Ziele:

  • die Auflösung von erlittenen Traumatisierungen und von behindernden Identifizierungen mit Familienmitgliedern
  • die Unterstützung bei der Bewusstwerdung des freien Selbst und bei der Öffnung der persönlichen Grenzen für neue Erfahrungen mit sich selbst, mit Familienangehörigen und anderen Personen sowie in spiritueller Hinsicht.

In meine Aufstellungsarbeit beziehe ich die Methoden des Katathymen Bilderlebens und der Gewaltfreien Kommunikation mit ein.

Ziel meiner Aufstellungsarbeit ist es, ein Anliegen lösungsorientiert zu bearbeiten. Der Einbezug vergangener Ereignisse erfolgt zielorientiert ohne Selbstzweck.

Durch Traumatisierungen oder durch den Verlust von nahestehenden Personen können Selbstentfremdungstendenzen entstehen. Diese Tendenzen können auch auftreten, wenn traumatisierte Eltern für die Bedürfnisse ihrer Kinder nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Durch diesen Mangel können Traumatisierungen an die nächsten Generationen weiter gegeben werden. Aus einer falsch verstandenen Sehnsucht nach Nähe und Bindung identifizieren sich Kinder mit dem Leid der traumatisierten Eltern bzw. sie grenzen sich von diesen mit körperlichen Symptomen oder Verhaltensauffälligkeiten ab. Aus Angst, den anderen zu verletzen oder verlassen zu werden, wird die freie Selbstentfaltung unterdrückt. 

Eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung kann blockiert werden und die Situation kann sich noch verschlechtern, wenn durch die Unterdrückung von Gefühlen berufliche oder familiäre Probleme sowie Krankheiten entstehen.  

Durch die Aufstellungsarbeit ist es möglich, diese Spirale der behindernden Identifizierungen sowie erfahrene Traumatisierungen aufzulösen. Durch eine Integration bisher verdrängter Selbstanteile und durch eine Öffnung für den eigenen Körper und die eigene Sexualität sowie für spirituelle Erfahrungen wird eine Bewusstwerdung des freien Selbst unterstützt.

Näheres zur Methode der Systemischen Selbst-Integration finden Sie in dem Buch von Dr. Ero Langlotz: Symbiose in Systemaufstellungen.


Die Methode

In der Aufstellungsarbeit ist der Einbezug von familiengeschichtlichen Hintergründen in der Regel hilfreich. Die Integration verdrängter Selbstanteile (wie z.B. das innere Kind, unterdrückte Gefühle von Aggressionen, Schmerz und Trauer) ist die Voraussetzung dafür, um sich aus blockierenden Mustern zu befreien, um persönliches Wachstum zu fördern und um die Bewusstwerdung der Verbindung mit dem freien Selbst zu ermöglichen.

Das freie Selbst umfasst die einheitliche Verbindung aller Selbstanteile der Persönlichkeit sowie die harmonische Verbindung zwischen Körper, Seele und Geist. Durch die Bewusstwerdung des freien Selbst werden transpersonale sowie spirituelle Erlebnisqualitäten ermöglicht. Andere Bezeichnungen für das freie Selbst sind zum Beispiel die innere Quelle, die innere Lebendigkeit oder die innere Freiheit.

Im Rahmen von Aufstellungen innerhalb von Familienunternehmen können prägende Ereignisse aus der Unternehmenshistorie sowie bedeutsame Persönlichkeiten (z.B. Gründer) bzw. hindernde Eigentümerstrukturen abgebildet werden, um z.B. Blockaden im Unternehmensgeschehen (z.B. drohende Insolvenz, erhöhte Fluktuation und Krankheitsstand des Personals, Teamkonflikte) aufzulösen bzw. um eine Neuausrichtung der Unternehmensziele (z.B. Visionsfindung, Produkterweiterung, Umstrukturierungen, Nachfolgeregelung, Sanierung) zu ermöglichen.

Das Vorgehen

Eine Aufstellung kann offen oder verdeckt erfolgen. Oftmals ist es leichter für eine Person, ihr Anliegen nur dem Therapeuten zu schildern bzw. das Anliegen auch diesem nicht zu öffnen (verdeckte Aufstellung).

Bei der offenen Aufstellung schildert die Person ihr aktuelles Anliegen für eine Aufstellung, i.d.R. auf der Grundlage familiärer Hintergrundinformationen.

Grundsätzlich ist es möglich, individuelle oder familiäre Themen aufzustellen. Man kann auch gesellschaftlich-politische Themen aufstellen, wobei ein persönlicher Bezug zum Thema vorhanden sein muss. Eine Aufstellung für eine fremde Person ist nicht möglich.

Die Person sucht sich nach der Klärung des Anliegens Stellvertreter (Personen bzw. ggfs. in der Einzelarbeit Symbole) für die Teile der Aufstellung aus, die für diese relevant sind, und stellt diese nach seinem Gefühl im Raum auf.

Der Aufstellungsprozess erfolgt in einer Interaktion zwischen den (teilweise frei agierenden) Stellvertretern, der aufstellenden Person und dem moderierenden bzw. intervenierenden Aufsteller.

Meine Interventionen erfolgen in Absprache mit der aufstellenden Person im Hinblick auf Interpretationen des Aufstellungsgeschehens bzw. mittels eines Angebotes von Lösungssätzen, die das Geschehen abbilden, die die aufstellende Person bzw. die Stellvertreter akzeptieren, modifizieren oder ablehnen können.

Der Prozess endet, wenn sich die aufstellende Person mit dem abschließenden Bild wohl fühlt bzw. wenn diese ihr Ausgangsanliegen für sich klären konnte.

Zweck der Aufstellung ist es, das betreffende Beziehungsgeflecht mittels der stellvertretenden Wahrnehmung der Repräsentanten zu rekonstruieren, generationsübergreifende Verstrickungen sichtbar zu machen und Strategien von neuen zielorientierten Verhaltensweisen zu entwickeln und zu erproben.

Die Aufstellungsmethode ist prozessorientiert und wirkt sich auf das eigene Leben aus, wodurch i.d.R. Veränderungen in den Beziehungen zu anderen Menschen resultieren.

Wenn sich Fragen ergeben nach einer Aufstellungsarbeit, empfiehlt sich die Nachbearbeitung im Rahmen von begleitenden Beratungsstunden.

 

WANDLUNGEN

Sigrid Scherer
Prinzregentenstraße 85
10717 Berlin

Festnetz: 030/530 628 74
Mobil: 0176/967 567 15

E-Mail:
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